Umfragen ergaben: Diese Behandlungen wirken gezielt gegen Besenreiser (Lesen!)

Möglichkeiten der Behandlung

Die Behandlungsmöglichkeiten von Besenreisern können in die sogenannten prophylaktische d.h. vorbeugenden Behandlungsmethoden, das Hauterscheinungsbild verbessernde Methoden bis hin zu operativen Eingriffen mit der Entfernung der Besenreiser eingeteilt werden.

wichtige Venenstruktur

Prophylaktische Behandlungsmöglichkeiten sind zum Beispiel:

  • Gymnastik und sportliche Betätigung können allgemein die Hautdurchblutung fördern und das geschwächte Bindegewebe stärken; gymnastische Übungen besonders für die Beine mit verschiedenen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Gymnastikbällen und Anderen stärken dabei auch das Gewebe der Venen und lassen auch das gesamte Erscheinungsbild der Haut besser ausfallen,
  • durchblutungsfördernde Maßnahmen wie beispielsweise die kneippschen Kalt- und Warmwassergüsse,
  • auch das sogenannte „Wassertreten“ d.h. das Waten durch kniehohes Wasser und andere durchblutungsfördernde physiotherapeutische Anwendungen erzielen sehr gute Wirkungen zur Vermeidung oder Verbesserung einer Besenreisererkrankung,
  • durchblutungsfördernde Venencremes wie zum Beispiel die Venenkuren mit Auszügen der Rosskastanie können sich prophylaktisch positiv auf nahezu alle Varizenerkrankungen auswirken, allerdings sollte bei all diesen Anwendungen und dem Vorliegen einer tiefer gehenden Varizenerkrankung die Folgeerkrankung einer Thrombose von einem Arzt ausgeschlossen worden sein, da sich ansonsten vorhandene Thromben bzw. Blutplättchen durch die durchblutungsfördernden Maßnahmen lösen könnten.

Das Hauterscheinungsbild verbessern können zum Beispiel

  • verschiedene Kosmetika wie zum Beispiel getönte Cremes können leichte bis mittelstarke Verfärbungen durch Besenreiser abdecken,
  • auch für das gesamte Hauterscheinungsbild gilt, dass alle durchblutungsfördernden und bindegewebsstärkenden Maßnahmen sich positiv auswirken können. Zum einen erscheint die Haut gestraffter und gesünder. Zum Anderen kann dadurch auch der Abtransport des Blutes aus der Hautperipherie gefördert werden und die Verfärbungen der feinen Adern zumindest abmildern. Durch eine gute Durchblutung des Hautgewebes wirkt die Haut frischer und rosiger. Dadurch können die gelblichen bis rötlichen Verfärbungen sogar nahezu gänzlich verschwinden.

Medizinische und operative Möglichkeiten zur Entfernung von Besenreiservarizen

Für die dauerhafte Entfernung der Besenreiser werden hauptsächlich zwei verschiedene medizinische Methoden durch Fachärzte angewendet. Dabei wird zumeist eine eingehende Ultraschalluntersuchung der Venen vorweggenommen, um eine weitergehende Erkrankung der Gefäße auszuschließen. Die Kosten für die tiefer gehenden und damit gesundheitsgefährdenden Erkrankungen und die damit oftmals verbundene operative Entfernung der Krampfadern werden von den Krankenkassen übernommen. Da die Besenreiservarizen nicht von vornherein gesundheitsgefährdend sein müssen, wird die Behandlung von den Krankenkassen als eine kosmetische Verschönerung eingestuft und eher nicht bezahlt, sondern muss von dem Patienten oftmals selbst getragen werden.

endlich ohne Krampfadern

Zu beachten ist dabei, dass in den häufigsten Fällen eine einzelne Behandlung nicht ausreichend ist und sie zum Teil sogar viele langwierige aufeinanderfolgende Behandlungszeiträume umfassen kann.

Lasertherapie

die wohl bekannteste Behandlung zur Entfernung von Besenreisern ist wohl die Lasertherapie; hier werden die feinen Äderchen direkt unter der Hautoberfläche mittels des Laserlichts verödet. Angst vor einer Narbenbildung durch die Laserbehandlung müssen die Patienten nicht haben, allerdings kann eine verstärkte Pigmentierung der Haut auftreten und so leicht bräunliche Flecken auf der Haut hinterlassen.

Medikamente

im Allgemeinen etwas weniger bekannt ist die Verödung der Besenreiservarizen mit einem Medikament, das dazu führt, dass die feinen Venenwände nicht weiter durchblutet werden und sich durch diese Verödung zurückbilden. Die dadurch im Prinzip „abgestorbenen“ Hautpartikel der Venenwände werden vom Körper abgebaut und damit die sehr dicht unter der Hautoberfläche liegenden Kapillarvenen entfernt. Dieses Verfahren wird Sklerosierung genannt und kann nach Abschluss der Therapie leicht bräunliche Verfärbungen der Haut zeigen.

Beiden Verfahren ist gemeinsam, dass eine ausreichende Verödung der Besenreiser nur durch einmalige oder wenige Anwendungen nicht erreichen lässt. Ebenso müssen die Patienten nach den Behandlungen eine gewisse Zeit Kompressionsstrümpfe tragen, damit sich das betroffene Gewebe wieder zusammenziehen kann und weitere Aussackungen oder andere Folgeerscheinungen und -Erkrankungen vermieden werden.